Kumano Sanzan

Die heiligen Stätten, die als Kumano Sanzan bekannt sind, setzen sich zusammen aus dem „Großschrein Kumano Hayatama Taisha“ (Shingu), dem „Großschrein Kumano Nachi Taisha“ und dem benachbarten Tempel „Nachisan Seiganto-ji“ sowie dem „Großschrein Kumano Hongu Taisha“.

 

Der Großschrein Kumano Hongu Taisha

Dieser Schrein mit seinen wunderschön geschwungenen Dächern aus Zedernholzrinde ist einer der drei Hauptschreine des Kumano-Glaubens, von denen es mehr als 3.000 Schreine gibt. Eigentlich stand der Schrein in Oyunohara auf einer Sandbank, wo die Flüsse Kumano-gawa und Otonashi-gawa zusammenfließen. Von dort wurde er 1889 nach einer großen Flut an seinen heutigen Standort verlegt. Das Oyunohara-Torii markiert noch immer den früheren Standort.

 

Der Kumano Nachi Taisha

Wasser ist immer eine wichtige Quelle des Lebens. Auch der dynamische Nachi-Wasserfall wurde
schon seit Urzeiten vergöttlicht. Im Jahr 317, als der Nintoku Tenno im Amt war, wurde der Schrein hierher verlegt, um den Wasserfall, einen Naturgott zu bewahren. Besonders viele Kaiserfamilien zeigten dem Schrein gegenüber ihre tiefe Verehrung.

 

Der Seigantoji-Tempel

Dieser Tempel, der sich neben dem Nachi-Wasserfall befindet, wurde vom Hanayama Tenno gegründet. Die jetzigen Hauptbauten stammen aus dem Jahr 1590 und wurden im Jahr 1924 komplett restauriert. Die Haupthalle, die Toyotomi Hideyoshi 1590 erbauen ließ, und die kleine steinerne Pagode an der Nordseite der Haupthalle aus dem Jahr 1322 (Hokyoin-Turm) sind als wichtiges Kulturgut registriert. Der Seigantouji-Tempel ist der erste der 33 Tempel des Saigoku-Pilgerwegs. Seine dreistöckige Pagode ist mit dem Nachi-Wasserfall das beliebteste Fotomotiv.

 

Der Nachi-Wasserfall (Nachi-no-Taki) 

Dieser Wasserfall ist mit seinen 133 Metern der höchste Wasserfall Japans. Eine Tonne Wasser rauscht pro Sekunde zu Boden. Dieser Wasserfall wird seit Uhrzeiten als Verkörperung einer Shinto-Gottheit angesehen und bewahrt in der Gegenwart die Gottheit des „Hiro Schreins“, eines Nebenschreins vom „Kumano Nachi Taisha“. Wenn man aufmerksam hinsieht, kann man über den Felsen, zwischen denen das Wasser tost, ein geweihtes Strohseil mit blitzförmig gefalteten Papieren erkennen. Man möchte damit eine heilige Stätte markieren. Zwei Mal pro Jahr, am 9. Juli und 27. Dezember zieht man neues Strohseil drüber.

 

Der Großschrein Kumano Hayatama Taisha

Es ist nicht bekannt, in welchem Jahr dieser Schrein gegründet worden ist. Nach der Überlieferung errichtete der 12. Kaiser Japans, Keiko Tenno, diesen Schrein. Auf seinem Boden wächst eine heilige Konifere, ein japanisches Naturdenkmal. Diese Konifere ist etwa 20 Meter hoch und 1000 Jahre alt.

 

 

 

 

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